Heute hatte ich mein Vorstellungsgespräche für den Quereinstieg ins Lehramt. Die Fragen waren fair. Zum einen zielten sie darauf ob ich mir über den Zeitaufwand im Klaren sei. Dann wie ich mir den Umgang mit Schülern vorstelle. Durch meine Ausbildung bei der Bundeswehr gab es wohl die Befürchtung das ich zu sehr auf Hierarchie bauen würde, ich glaube aber das konnte ich gut entkräften.
Dann gab es noch Fragen in Bezug auf die Veränderung in der beruflichen Ausbildung. Ob ich mir was unter dem Wort “handlungsorientiert” vorstellen könne. Ob die Schule mehr auf die Prüfung vorbereiten soll oder allgemein Kompetenz zum erlangen von Wissen vermitteln soll.
Ich glaube im großen und ganzen ist es sehr gut gelaufen. Bin mal gespannt wann ich was vom Ergebnis höre. Könnte noch bis Ende Oktober dauern.
Das Studienseminar erscheint als ein Ort von einer anderen Zeit. Auf der Toilette ein Aufkleber der zur Demo gegen den Opernball aufruft. Allgemein habe ich das Gefühl da herrscht noch ein Klima des freien Geistes. Ich glaube die zwei Jahre können ein sehr schöne, aber auch harte Zeit werden. Im Flur hängen Bilder von den Abschlussklassen. Ich bin begeistert über was ich da gesehen habe. Von einem ehemaligen Referendar habe ich schon gehört wie gut der Zusammenhalt war und das sie sich immer noch treffen. So hoffe ich das ich auch in so eine Gruppe kommen kann.